Vorsicht, Farm Together kann süchtig machen

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Das Spiel Farm Together ist so ganz anders als die bekannten Farming-Simulationen, wie z.B. der beliebte Landwirtschafts-Simulator. Man taucht in eine sehr bunte, kindgerechte, süße Welt ein, in der man eine Farm aufbaut.

Ich befürchte, so langsam muss ich mich wohl mit dem Thema Vorsorgevollmacht beschäftigen. Eigentlich zocke ich am PC Shooter, Horror- und Survival Games. Nicht mal der Landwirtschafts -Simmulator konnte mich wirklich begeistern, aber Farm Together hat mich irgendwie abgeholt und das macht mir Angst.

Anfangs beackert man ein kleines Stück Land. Man legt Felder an, pflügt sie und pflanzt Samen an.

Screenprint aus Farm Together

Durch Gießen der Pflanzen lässt sich die Reifezeit verkürzen. Je nach Level wird die Auswahl des Saatguts immer größer. Das Ausbringen der Saat ist abhängig von der Jahreszeit. Pflanzen, die bereits wachsen, gedeihen aber auch in einer für sie unpassenden Jahreszeit. Bäume tragen innerhalb bestimmter Jahreszeiten Früchte, die dann abgeerntet werden können.

Jede Pflanze wächst sozusagen in Echtzeit. Karotten reifen schneller als z.B. Kürbisse. Manche Pflanzen brauchen nur 20 Minuten, andere mehrere Jahreswechsel. Praktisch an dem Spiel ist, auch wenn man sich ausloggt läuft die Zeit weiter. Man braucht sich aber keine Sorgen darüber machen, wenn man sich länger mal nicht einloggt, dass die Farm plötzlich in Schutt und Asche liegt. Das ist nicht so. Auch werden Tiere, die wir auf unserer Farm halten können, nicht geschlachtet. Schweine graben z.B. Trüffel aus, Hühner legen nur Eier usw. Ja, das Spiel vermittelt eine heile Welt, aber das ist gerade das Schöne daran.

Screenprint aus Farm Together

Für alles, was wir auf unserer Farm tun, gibt es neben Erfahrungspunkten natürlich auch Geld. Damit können wir unsere Farm weiter ausbauen. Neben Saatgut & Co kann man auch Verkaufsstände und Produktionseinrichtungen, wie z.B. eine Bäckerei, kaufen. Durch den Verkauf von Waren oder der Herstellung von Produkten verdient man Kristalle. Damit lassen sich Dekoartikel kaufen, wie z.B. Lampen, Bänke, Zäune, Brunnen etc.  Auch neues Land kann man mit ihnen erwerben.

Wer nicht allein vor sich hinarbeiten möchte, kann Gäste und Freunde einladen oder andere Farmen besuchen. Mitspielern kann man vollen Zugriff auf seine Farm gewähren oder nur Pflanzen und Ernten zulassen.

Das soll hier keine ausführliche Spielbeschreibung werden, denn das können andere sehr viel besser als ich. Persönlich hat mich Farm Together irgendwie abgeholt, von daher schreibe ich auch diesen Beitrag. Das Spiel ist einfach nur chillig. Nach einem stressigen Tag in einer heilen, knuddeligen Welt zu Farmen, ist für mich unheimlich entspannend.

Screenprint aus Farm Together

Vielleicht wird man mit zunehmendem Alter etwas wunderlich. Für das Spiel nehme ich sogar einen Gaming Controller in die Hand. Steuern kann man auch mit der Tastatur, nur das Spiel funktioniert besser mit einem Controller.

Nun ja, ich werde mich jetzt mal um meine Vorsorgevollmacht kümmern 🙂

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