Psyscope – Ein Oszilloskop für die DAW

Audiosignale auch visuell darzustellen ist in der elektronischen Musikproduktion immer von Vorteil. Mit einen Oszilloskop lassen sich z. B. Wellenformen darstellen.

Screenprint von Psyscope. Man sieht die Dastellung er Frequenz in Wellform.
Screenprint

Psyscope ist so ein Oszilloskop, das als Plugin in der DAW nur unter Windows läuft. Einen Installer gibt es nicht. Man kopiert die Psyscope.dll einfach in sein Plugin-Verzeichnis.

Es gibt eine kostenlose- und eine Bezahlversion. Die kostenpflichtige Pro Version (20.21$) kann etwas mehr, aber auch schon mit der Free-Version kann man viel anfangen.

Bei der Musikproduktion setzt man ein Oszilloskop normalerweise als letztes in der Kette ein um Dynamikverarbeitung und Klangsynthese zu analysieren. So kann man alle kumulativen Auswirkungen von z. B. eingesetzten Plugins anhand der Wellenform sehen. Es lässt sich aber auch auf einer Spur einsetzen, um die Wellenform des Instruments zu sehen und um zu kontrollieren, welche Auswirkungen z.B der Einsatz eines Compressors auf das Signal hat.

Das ist ganz praktisch, denn so lassen sich sehr gut Interferenzen entdecken. Wenn Schwingungen einander überlagern, beeinflussen sie sich im Schwingverhalten und können sich sogar gegenseitig auslöschen. Auch lässt sich sehr gut überprüfen wie viel Energie z.B. die Base- oder Kickdrum hat.

Was das Psyscope so kann, zeigt Baphometrix in einen YouTube-Video. Er nutzt allerdings die Pro-Version.

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Andreas

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Ich blogge schon seit vielen Jahren. Für mich ist und war das immer nur ein Hobby. Einfach mal über das schreiben, was einen gerade interessiert. Dabei war mir Plattformunabhängigkeit immer sehr wichtig.

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