No Tracking, no Bullshit

Kaum noch eine Website kommt heutzutage in der EU ohne Coockie Banner aus, dabei muss das nicht so sein. Cookie Banner sind nicht zwingend von den Datenschützern gefordert. Man kann auch gut ohne auskommen, wenn man darauf verzichtet Bürger auszuspionieren und sie in ihren Rechten zu verletzten.

Keine Cookie-Banner mehr

Diese kleine Website ist ein reines Hobbyprojekt. Ich habe immer darauf geachtet mich an die DSGVO zu halten, die ich übrigens als große Errungenschaft unserer Zeit ansehe. Trotzdem gab es auch hier einen Cookie Banner, da ich teilweise Inhalte von YouTube, Vimeo oder Twitter in meine Beiträge eingebunden habe. Die Cookie-Lösung sorgte dafür, dass Inhalte erst nach Zustimmung geladen wurden. Erst ab dem Moment fand ein umfangreiche Datenerhebung seitens der Dienste statt. Das ist DSGVO-Konform, nur letztendlich fragte ich mich warum ich überhaupt Inhalte anderer Dienste einbinden soll.

Es gibt und gab auf dieser Website nie Zählpixel, Fonts die über ein CDN geladen wurden, irgendwelche Tracker etc. Nur für YouTube und Co Besucher mit einem Coockie Banner zu belästigen ist irgendwie doof. Von daher verzichte ich nun auf das Einbinden externer Inhalte und verlinke gegebenenfalls auf die Quelle.

Vermeintlich datenschutzkonforme Lösungen der Anbieter

Youtube bietet z.B eine datenschutzfreundlichere Einbindung von Inhalten an. Es wird dann keine direkte Verbindung zu youtube.com hergestellt, sondern zu youtube-nocookies.com. Wie der Name schon verrät, setzt die entsprechende Seite beim Laden keine Cookies. Stattdessen nutzt man einen lokalen Speicher im Browser des Besuchers, zur Speicherung der Gerätekennung. Personenbezogene Daten wie z.B die IP-Adresse werden dann weiterhin übertragen. Zudem wird ein Vorschaubild geladen und eine Verbindung zu Google-Fonts hergestellt.

Okay, etwas emotional

Das ist doch alles ein großer Mist. Sollte ich auf die Idee kommen Videos zu veröffentlichen, dann würde ich eher auf eine Peertube-Instanz setzen. Viele Menschen wird man so zwar nicht erreichen, nur muss das immer sein? Je mehr Menschen den Weg ins Fediverse finden, desto mehr Privatsphäre bekommen wir vielleicht zurück, auch wenn ich befürchte das der Kampf schon lange verloren ist. Das Kommerzinternet der Giganten kotzt mich nur noch an. Fast jede scheiß App auf dem Smartphone macht sich zum Sklaven der Masterkonzerne, damit sie die Brotkrumen auflecken dürfen und damit ganz zufrieden sind.

Heutzutage ist es ganz egal ob man nun das Produkt ist, da man für einen Dienst oder eine App nichts bezahlen muss. Als zahlender Kunde wird man genauso ausspioniert und man finanziert sozusagen seine eigene Überwachung. Und noch viel schlimmer wird es, wenn ein bundeseigener Mobilitäts- und Transportkonzern in seiner DB-App einen bunten Blumenstrauß an Trackingmechanismen dieser Konzerne implementiert und davon nicht abrücken möchte. Dazu fällt einem eigentlich nichts mehr ein.

Na ja, auf jeden Fall wird hier nicht getrackt und ausspioniert.

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Über den Author

Andreas

Andreas

Ich blogge schon seit vielen Jahren. Für mich ist und war das immer nur ein Hobby. Einfach mal über das schreiben, was einen gerade interessiert. Dabei war mir Plattformunabhängigkeit immer sehr wichtig.

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