Textasylum https://textasylum.de Audio, Software, Hardware, Privates & Co Thu, 24 Nov 2022 14:40:04 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.1 https://textasylum.de/wp-content/uploads/2021/11/cropped-txtasylum-150x150.jpg Textasylum https://textasylum.de 32 32 Smarte Heizkörperthermostate oder lieber manuell drehen https://textasylum.de/smarte-heizkoerperthermostate-oder-lieber-manuell-drehen/ https://textasylum.de/smarte-heizkoerperthermostate-oder-lieber-manuell-drehen/#respond Tue, 22 Nov 2022 22:15:52 +0000 https://textasylum.de/?p=1141 Also hier dreht der Chef noch von Hand, von daher informierte ich mich die Tage mal über smarte Heizkörperthermostate. Die Regler meiner Heizungen sind schon sehr alt und müssten eigentlich mal ausgetauscht werden.

Wenn schon ein Wechsel ansteht, dann überlegt man natürlich ob man gleich smarte Heizkörperthermostate einsetzt. Bei den heutigen Preisen für Gas und vor dem Hintergrund der Klimakrise möchte man unnötigen Verbrauch von Ressourcen natürlich vermeiden. Und wenn smart Home da etwas für einen tun kann, warum denn nicht.

Auf der Suche nach Testberichten

Ich machte mich im Internet auf die Suche nach Testberichten. Und mal ganz so nebenbei: Sollte ich einen Seo-Profi in die Finger bekommen, der für Stern, Fokus, Bild, Chip, RTL und Co arbeitet, dann würde ich ihm stundenlang schräge Kinderlieder in die Ohren singen, damit er auch mal so richtig genervt ist. Egal nach was man sucht, egal was für eine Suchmaschine man benutzt, diese Seiten sind immer topplatziert und für mich definitiv nicht die Anlaufstelle für unabhängige und fachkompetente Testberichte. Und nein, dein Heizkörperthermostat.de und Co sind es auch nicht.

Auf keinen Fall Anbindung an eine Hersteller-Cloud

Das Angebot ist recht groß, aber ich fokussierte mich letztendlich auf wenige Hersteller. Interessante Bastellösungen wie z.B RaspberryMatic habe ich ausgeschlossen, denn smart Home ist nicht mein Hobby – ich will nur heizen. Homatic IP wäre so ein Zwischending, aber nur mit einer CCU 3 Basisstation. Bosch, Eve Thermo, Tado, Fritz!Dect 301 und Eqiva (Bluetooth) Smart kamen in die nähere Auswahl.

Was ich auf keinen Fall wollte, ist die Anbindung an eine Cloud des Herstellers. Geht der pleite, hat man einen Haufen Elektroschrott zu Hause, der sich nicht mehr smart regeln lässt. Zudem halten mich Datenschutzbedenken ab. Auch proprietäre Lösungen wie Eve Thermo und Fritz!Dect 301 kamen für mich letztendlich nicht in Frage. Heizkörperthermostate von Eve lassen sich z. B. ausschließlich über eine App oder Apple Home regeln. Ein manuelles Eingreifen ist da nicht möglich und Thermostate von Fritz funktionieren nur mit einer Fritz!Box.

Homatic IP fand ich interessant, nur lebt man je nach Basisstation in einer Hersteller-Cloud oder eben nicht. Eine CCU 3 Basisstation wäre da für mich schon Pflicht, nur knapp 150 Euro für das Regeln von Heizkörpern in einer Mietwohnung ist dann doch irgendwie drüber. Man kann damit noch sehr viel mehr regeln, aber das brauche ich persönlich nicht. Hinzu kommen noch die Thermostate, die je nach Ausführung zwischen 60 und 90 Euro kosten. Der einfache Homematic IP Access Point, mit dem man dann in der Cloud hängt, ist für knapp 50 Euro zu haben.

Was bleibt an Auswahl übrig

Bosch, Cloud-Lösung, Tado auch. Bleibt für mich nur noch Equiva (Bluetooth). Eigentlich eine super Lösung, zudem auch noch kostengünstig. Die Thermostate lassen sich über eine App per Bluetooth ansprechen und auch manuell bedienen. Leider lässt wohl die Software zu wünschen übrig und mit Updates hat es der Hersteller wohl auch nicht so. Zudem soll das Bluetooth-Pairing etwas wackelig sein und die App fällt mehr in die Kategorie extrem gewöhnungsbedürftig. Ich beziehe mich hier im Übrigen ausschließlich auf Kundenbewertungen. Das wäre alles nicht so schlimm, nur angeblich müssen nach einem Batteriewechsel die Thermostate neu eingerichtet werden, da sie ihr Heizprofil verlieren. So haben es Nutzer der Geräte berichtet.

Batterien, auch so ein Thema.

Smarte Heizkörperthermostate brauchen natürlich Strom, damit der verbaute Motor das Stiftventil regeln kann. Meistens kommen pro Regler zwei AA Mignon Batterien zum Einsatz. Bei 4 Räumen wären das dann 8 Batterien, die je nach Verbrauch 1-2 Mal im Jahr ausgetauscht werden müssen. Betreibt man zudem ein System mit Basisstation, muss die natürlich auch mit Strom versorgt werden. Natürlich kann man Akkus verwenden, aber wenn plötzlich kein Strom mehr da ist, dann regelt da auch nichts.

Mich nervt schon das Laden und der ewige Blick auf den Batterieladestand meiner mobilen Geräte. Wenn ich jetzt auch noch alle Heizkörperthermostate im Blick haben soll, dann finde ich das irgendwie nicht so erquickend.

Was habe ich gekauft

Letztendlich habe ich mir für etwas über 50 Euro 4 neue Heizkörperthermostate von Heimeier gekauft und zwei Thermometer (zwei hatte ich schon). Ist zwar nicht smart, aber funktioniert zuverlässig – ohne Motorgeräusche, Cloud, Batterieladestand und Co. Für 4 smarte Regler hätte ich locker 300 – 400 Euro auf den virtuellen Ladentresen gelegt.

Fazit

Smart Home ist schon nett. Hätte ich ein Haus, dann würde ich sicherlich eine eigene Lösung auf Homeserver-Basis betreiben. Auch Homematic IP wäre ein Blick wert gewesen, nur als Mieter einer Wohnung drehe ich halt wieder selbst. Cloud-Lösungen der Hersteller kommen für mich nicht in Frage. Mit Equiva (Bluetooth) hätte ich mich anfreunden können, nur dann müsste man sich mehr um die Software kümmern. Wenn nach einem Batteriewechsel alle Heizprofile weg sind, dann geht das überhaupt nicht. Allerdings habe ich das nur gelesen. Vielleicht kaufe ich mal ein Equiva (Bluetooth) Smart Heizkörperthermostat und probiere das selber aus. Ich werde dann berichten.

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Huch, ich habe mein Weblog geschrumpft https://textasylum.de/huch-ich-habe-mein-weblog-geschrumpft/ https://textasylum.de/huch-ich-habe-mein-weblog-geschrumpft/#respond Thu, 17 Nov 2022 21:28:12 +0000 https://textasylum.de/?p=1048 Na ja, so wirklich geschrumpft habe ich mein Weblog nicht, aber ich habe es von überflüssigen Bildern befreit. Im Prinzip seht ihr jetzt eine nostalgische Texthölle aus den 2000er Jahren.

Aber mal Spaß beiseite. Ich habe mich vom Grafikfeuerwerk auf der Startseite verabschiedet. Dafür gibt es Gründe, die ich hier kurz erläutern möchte.

Das Internet ist ein Feuerwerk aus allem, Text, Grafik, Video, Audio und am besten alles gleichzeitig. Kaum eine Website kommt ohne Bilder für Beiträge aus. Da schreibt man vielleicht über einen schönen Sommertag, sucht sich das passende Bild für den Beitrag raus, nur damit alles etwas schöner aussieht und das Bild dem Text noch etwas Nachdruck verleiht. Wir gestalten Websites für sehende Menschen, nur was ist mit Menschen die ihr Augenlicht verloren haben, die mit Braillezeile und Screenreadern im Internet unterwegs sind? Das fängt an bei nervigen Cookie-Bannern, bis hin zu fehlenden Bildbeschreibungen in Form von Alt-Tags. Für nicht sehende Menschen muss es sehr schwer sein sich da zurecht zu finden.

Ich betreibe mit diesem kleinen Hobbyblog kein Business. Ich bin nicht davon abhängig hier mit einem extrem coolem Design aufzutreten um irgendetwas zu vermarkten. Ich will auch keinen in eine Tracking-Hölle schicken, nur damit ich nach Abzug der Steuern am Ende des Monats einen Betrag X verdient habe und dafür dann Besucher mit nervigen Cookies und Werbemüll belästige.

Als Hobbyblogger habe ich die Freiheit das nicht zu tun. Zudem stellte ich mir schon lange die Frage, warum man eigentlich für jeden Beitrag ein Artikelbild braucht. Angenommen ich schreibe als privater Blogger etwas über eine neue Funktionen im Firefoxbrowser, warum muss ich dann als Artikelbild unbedingt einen Fuchs oder ähnliches Bildmaterial verwenden? Ich schreibe etwas über ein Netzwerk und suche mir erst mal Bilder raus, auf denen z. B. Rechner abgebildet sind. Das ergibt oft überhaupt keinen Sinn.

Vielmehr kann das mit den Bildern als Hobbyblogger auch zum Problem werden. Als Hobbyblogger wird man selten professionelle Bilddatenbanken nutzen, denn die sind nicht gerade kostengünstig. Man wird auch nicht für jeden Beitrag mit der Fotokamera loslaufen. Vielmehr nutzt man freie Bilddatenbanken. Das Problem dabei ist, solche Anbieter übernehmen keine Haftung bei Urheberrechtsverletzungen. Im Prinzip kann da jeder Bilder einstellen und sich als Urheber ausgeben. Zudem können Urheber auch jederzeit darüber entscheiden ob ein Bild gemeinfrei bleibt oder eben nicht. Davon bekommt man als Blogger meistens nichts mit und im schlimmsten Fall trudelt dann die Abmahnung ins Haus. Das kann übrigens auch bei Creative Commons passieren, wenn man sich nicht genau an die Vorgaben hält.

Wenn ich mit meinem Blog Geld verdiene, dann kann ich professionelle Bildagenturen nutzen oder mit einer Abmahnung irgendwie umgehen. Als Hobbyblogger kann das allerdings sehr weh tun. Ich bin davon immer verschont geblieben. Allerdings hat mein Blog auch keine Reichweite und ich habe immer recherchiert ob Bilder aus freien Angeboten auch in kommerziellen Datenbanken auftauchen. Dann habe ich von der Verwendung lieber die Finger gelassen. Das alles hat viel mehr Zeit gekostet als einen Beitrag zu schreiben. Von daher gefällt mir das Konzept besser, nicht immer ein Artikelbild nutzen zu müssen.

Bilder gezielter und nicht exponentiell einzusetzen hat zudem noch einen guten Nebeneffekt. Die Website ist performanter und verbraucht weniger Datenvolumen, denn mobile first ist heutzutage sehr wichtig.

In dieser Form hat es Textasylum schon mal gegeben, bevor ich mit meinem Blog umgezogen bin und mich auch von der alten Datenbank verabschiedete. Mir ist Reichweite und Sichtbarkeit egal, ich mache das hier nur zum Spaß. Von daher setzte ich Dinge sicherlich radikaler um. Möchte man mit seinem Blog etwas mehr erreichen, wäre es trotzdem schön darüber nachzudenken Websites etwas zugänglicher für nicht sehende Menschen zu gestalten.

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No Tracking, no Bullshit https://textasylum.de/no-tracking-no-bullshit/ https://textasylum.de/no-tracking-no-bullshit/#respond Sat, 22 Oct 2022 20:14:16 +0000 https://textasylum.de/?p=956 Kaum noch eine Website kommt heutzutage in der EU ohne Coockie Banner aus, dabei muss das nicht so sein. Cookie Banner sind nicht zwingend von den Datenschützern gefordert. Man kann auch gut ohne auskommen, wenn man darauf verzichtet Bürger auszuspionieren und sie in ihren Rechten zu verletzten.

Keine Cookie-Banner mehr

Diese kleine Website ist ein reines Hobbyprojekt. Ich habe immer darauf geachtet mich an die DSGVO zu halten, die ich übrigens als große Errungenschaft unserer Zeit ansehe. Trotzdem gab es auch hier einen Cookie Banner, da ich teilweise Inhalte von YouTube, Vimeo oder Twitter in meine Beiträge eingebunden habe. Die Cookie-Lösung sorgte dafür, dass Inhalte erst nach Zustimmung geladen wurden. Erst ab dem Moment fand ein umfangreiche Datenerhebung seitens der Dienste statt. Das ist DSGVO-Konform, nur letztendlich fragte ich mich warum ich überhaupt Inhalte anderer Dienste einbinden soll.

Es gibt und gab auf dieser Website nie Zählpixel, Fonts die über ein CDN geladen wurden, irgendwelche Tracker etc. Nur für YouTube und Co Besucher mit einem Coockie Banner zu belästigen ist irgendwie doof. Von daher verzichte ich nun auf das Einbinden externer Inhalte und verlinke gegebenenfalls auf die Quelle.

Vermeintlich datenschutzkonforme Lösungen der Anbieter

Youtube bietet z.B eine datenschutzfreundlichere Einbindung von Inhalten an. Es wird dann keine direkte Verbindung zu youtube.com hergestellt, sondern zu youtube-nocookies.com. Wie der Name schon verrät, setzt die entsprechende Seite beim Laden keine Cookies. Stattdessen nutzt man einen lokalen Speicher im Browser des Besuchers, zur Speicherung der Gerätekennung. Personenbezogene Daten wie z.B die IP-Adresse werden dann weiterhin übertragen. Zudem wird ein Vorschaubild geladen und eine Verbindung zu Google-Fonts hergestellt.

Okay, etwas emotional

Das ist doch alles ein großer Mist. Sollte ich auf die Idee kommen Videos zu veröffentlichen, dann würde ich eher auf eine Peertube-Instanz setzen. Viele Menschen wird man so zwar nicht erreichen, nur muss das immer sein? Je mehr Menschen den Weg ins Fediverse finden, desto mehr Privatsphäre bekommen wir vielleicht zurück, auch wenn ich befürchte das der Kampf schon lange verloren ist. Das Kommerzinternet der Giganten kotzt mich nur noch an. Fast jede scheiß App auf dem Smartphone macht sich zum Sklaven der Masterkonzerne, damit sie die Brotkrumen auflecken dürfen und damit ganz zufrieden sind.

Heutzutage ist es ganz egal ob man nun das Produkt ist, da man für einen Dienst oder eine App nichts bezahlen muss. Als zahlender Kunde wird man genauso ausspioniert und man finanziert sozusagen seine eigene Überwachung. Und noch viel schlimmer wird es, wenn ein bundeseigener Mobilitäts- und Transportkonzern in seiner DB-App einen bunten Blumenstrauß an Trackingmechanismen dieser Konzerne implementiert und davon nicht abrücken möchte. Dazu fällt einem eigentlich nichts mehr ein.

Na ja, auf jeden Fall wird hier nicht getrackt und ausspioniert.

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ASMR – Ohren kneten https://textasylum.de/asmr-ohren-kneten/ https://textasylum.de/asmr-ohren-kneten/#respond Tue, 06 Sep 2022 20:35:20 +0000 https://textasylum.de/?p=871 Es wirkt erst mal etwas befremdlich, wenn Mikrofone mit Pinseln und anderen Utensilien bearbeitet werden, aber letztendlich ist ASMR auch Sounddesign.

Fangen wir erst mal damit an was ASMR eigentlich ist

ASMR steht für Autonomous Sensory Meridian Response und bezeichnet das Wahrnehmen eines kribbelnden, angenehmen Gefühls auf der Haut, sogenannte Tingles. Es beginnt meistens auf der Kopfhaut des Hinterkopfs und bewegt sich entlang des Nackens und der oberen Wirbelsäule bis hin in den Schulterbereich. Ausgelöst wir das angenehme Gefühl durch bestimmte akustische und optische Reize. Das funktioniert nicht bei jedem Menschen, aber auch ohne das sensorische Erleben kann man Entspannung erfahren.

Die akustischen Sinnesreize müssen direkt im Ohr stattfinden. Von daher nutzt man sehr häufig binaurale Mikrofone, mit Nachbildung unserer Ohren. Diese Ohren werden dann gerieben oder vor ihnen Materialien geknetet und bearbeitet, Wattestäbchen, Pinsel & Co in den nachempfundenen Hörkanal gesteckt und vieles mehr. Als Hörer kommt es einem so vor, als wenn das alles direkt in den eigenen Ohren passiert. Von daher funktioniert ASMR auch nur mit Kopfhörern.

Das mag für manche Menschen fürchterlich klingen, aber für andere ist das Entspannung pur.

ASMR ist einfach nur schlechter Content

ASMR-Ersteller:innen werden oft nicht ernst genommen. Mikrofone kneten kann jeder, nur stimmt das so nicht ganz. Egal ob man ASMR nun mag oder nicht, aber nehmt mal ein Mikrofon in die Hand und bürstet es mit einem Pinsel. Ihr werdet schnell merken, dass eure Aufnahme nur so von Peaks durchzogen ist. Einfach mal darauf los pinseln ist nicht, da muss man sich schon etwas mit Audio beschäftigen. Es sind oft Erfahrungswerte, die eine gute Audioqualität in diesem Bereich ausmachen. Sounddesigner machen manchmal nichts anderes. Das Geräusch vom Laserschwert aus Star Wars ist auch nicht rein digital entstanden.

Die andere Seite von ASMR

Leider gibt es in diesem Bereich einen Trend, den ich persönlich schade finde.

ASMR wird zunehmend sexueller. Da lecken oft leicht bekleidete Frauen an Mikrofonen rum usw. Das ist grundsätzlich nicht verwerflich, nur setzt das viele ASMR- Ersteller:innen unter Druck. Sex sells, und wenn man da nicht mitmachen möchte verliert man vielleicht Konsumenten. Ganz besonders sichtbar ist das bei Twitch.tv.

Ich möchte einfach mal eine Lanze für ASMR-Ersteller:innen brechen. Man muss ASMR nicht mögen, aber die oft abwertende Haltung finde ich nicht gerechtfertigt. Allein schon das Wissen um Klangverhalten einzelner Utensilien ist nicht lapidar. Auch im Bereich Sounddesign sammelt man Erfahrungswerte durch das verwenden unterschiedlicher Materialien, Techniken und Co.

Und wenn es Menschen gibt, die mit ASMR entspannen können, dann ist das doch eine gute Sache.

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Subtember bei Twitch https://textasylum.de/subtember-bei-twitch/ https://textasylum.de/subtember-bei-twitch/#respond Sat, 27 Aug 2022 19:40:41 +0000 https://textasylum.de/?p=861 Wie in jedem Jahr wird es bei Twitch im September den sogenannten Subtember geben. Für einen Monat gibt es dann meist Vergünstigungen für neue- oder schon bestehende Kanal-Abonnements.

In diesem Jahr gilt folgender Deal:

Einen Monat abonnieren – 20% Ermäßigung.
Gleich für 2 Monate abonnieren – 25% Ermäßigung.
Im Voraus für 6 Monate abonnieren – 30% Ermäßigung.

Das gilt nur für neu abgeschlossene Abonnements, ein Upgrade auf eine höhere Tier-Stufe oder wenn man sein 3-Monats Abonnement auf 6 Monate hochstuft.

Die Rabatte gelten nicht, wenn man bestehende Abonnements im September auslaufen lässt.

Push zum Einnahmen generieren

Mann kennt es, solche Aktionen gibt es überall und bei vielen 365 Tage im Jahr. Angefangen beim Winter-Sale, über Black Fridays bis hin zu Summer Sales und Co. Sie sprechen letztendlich unser Belohnungssystem an und rufen in uns ein impulsives Verhalten hervor. Auf einen Rabatt zu verzichten ist für uns schmerzhafter als die Trennung von Geld. Dazu gibt es wissenschaftliche Studien und das wissen die Initiatoren solcher Rabattaktionen natürlich.

Ich bin als Zuschauer schon sehr lange auf Twitch unterwegs und habe einige Subtember erlebt. Da klingelt bei einigen Streamer:innen und besonders bei Twitch richtig die Kasse. Meistens werden dann viele Subs verschenkt, da sie gefühlt sehr günstig sind. Bei einem Monatsabonnent spart man knapp 80 Cent, allerdings nur für einen Monat. Schon im nächsten Monat zahlt man den regulären Preis von 3.99 Euro in Deutschland.

Von daher immer daran denken zu kündigen, sofern ihr die Aktion im September nutzt um eure Lieblingsstreamer:innen zu unterstützen und das Abonnement nicht weiter führen wollt. Das geht bei Twitch ganz einfach, indem man sich seine Kanal-Abonnements anzeigen lässt und dann über das Zahnrad kündigen auswählt.

Kleine Anmerkung

Auch in diesem Jahr wird man verstärkt Streams sehen, die euch dazu animieren ein Abo abzuschließen oder durch Aktionen wie Subgoals oder Subathons möglichst viel Umsatz zu generieren. Lasst euch davon nicht zu sehr beeinflussen.

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Twitch-Sub, Kanal abonnieren ohne Paypal oder Kreditkarte https://textasylum.de/twitch-sub-kanal-abonnieren-ohne-paypal-oder-kreditkarte/ https://textasylum.de/twitch-sub-kanal-abonnieren-ohne-paypal-oder-kreditkarte/#respond Mon, 22 Aug 2022 15:12:49 +0000 https://textasylum.de/?p=839 Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Twitch-Kanal kostenpflichtig zu abonnieren. Entweder man zahlt mit Paypal, der Kreditkarte, Amazon Pay oder anderen Dienstleistern.

Damit man nicht bei jedem Sub erneut seine Zahlungsinformationen eingeben muss, hinterlegt man bei Twitch eine Zahlungsquelle. Über die wird dann sozusagen im Einzugsverfahren abgebucht. Ich kann dann Kanäle abonnieren, Bits kaufen oder Subs verschenken. Das ist praktisch, kann aber im schlimmsten Fall wirklich übel werden.

Wenn euer Konto gehackt wird, dann kann euch finanziell wirklich ein großer Schaden entstehen. Auf jeden Fall solltet ihr für euren Twitch Account die Zwei-Faktor-Authentisierung aktivieren.

Die sicherste Methode ist immer, das gilt für meisten Dienste, keine dauerhafte Einzugsermächtigung zu erteilen. Natürlich geht das nicht immer, aber da wo es geht sollte man mal darüber nachdenken. Zahlt man mit Paypal, dann wird es teilweise übel. Viele Dienste, egal ob man nur einmal für etwas zahlt, richten solche dauerhaften Einzugsermächtigungen ein. Da sollte man immer mal in seinem Paypal-Konto nachschauen ob es solche Verknüpfungen gibt. Die kann man einfach löschen.

Twitch Giftcards, die Geschenkguthabenkarte.

Mittlerweile kann man auch in Deutschland Guthabenkarten für Twitch kaufen. Man wählt einen gewissen Betrag aus und lädt sein Twitch-Konto mit Guthaben auf. Das kennt man z.B. von Prepaid-Karten für Mobilfunk. Das Gute daran ist, es gibt keine Verknüpfung zu einem Konto. Sollte der Account mal gehackt werden, dann ist nur das Guthaben weg. Und sollte ein Unternehmen durch einen Hack Nutzerdaten verlieren, dann gibt es keine direkte Verbindung zu euren Kontodaten, auch wenn die meistens ganz gut verschlüsselt sind.

Guthaben bei Twitch einlösen.

Egal wo man eine Guthabenkarte erwirbt, man bekommt einen Code. Den kann man hier eingeben. Dazu muss man mit seinem Account angemeldet sein. Das geht natürlich auch unter dem Menüpunkt „Twitch Wallet“ (auf euren Avatar klicken um das Menü anzeigen zu lassen), wenn ihr Twitch über den Browser schaut und eingeloggt seid.

Wichtig! Solltet ihr eine Zahlungsquelle hinterlegt haben, zu sehen unter „Gespeicherte Zahlungsmethoden“, dann löscht die. Erst dann wird das Guthaben genutzt. Beim ersten Verwenden eures Guthabens werdet ihr aufgefordert eine Zahlungsmethode zu hinterlegen. Das könnt ihr überspringen. Ab jetzt nutzt ihr nur noch euer Guthaben.

Ich bin wirklich kein „Aluhut“, aber wenn man hier und da mal ein gewisses Gefahrenrisiko minimieren kann, warum denn nicht.

Übrigens. Sollte man sich Twitch-Guthaben über Amazon kaufen, dann vergesst die Kundenbewertungen zum Thema Kreditkarte. Auch ohne bekommt man den Code zugeschickt und er lässt sich problemlos bei Twitch einlösen. Wäre ja auch schräg wenn nicht, denn Twitch gehört zu Amazon.

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Pixelmator Photo zukünftig nur noch im Abo erhältlich. https://textasylum.de/pixelmator-photo-zukuenftig-nur-noch-im-abo-erhaeltlich/ https://textasylum.de/pixelmator-photo-zukuenftig-nur-noch-im-abo-erhaeltlich/#respond Thu, 18 Aug 2022 17:04:13 +0000 https://textasylum.de/?p=833 Die durchaus beliebte iOS-App Pixelmator Photo setzt zukünftig auf ein Abo-Model.

Wer auf dem iPhone oder iPad gerne mal Fotos bearbeitet, der ist mit Pixelmator Photo durchaus gut beraten. Bislang vertrieb man die App im App-Store als Einmalkauf, nur das ändert sich jetzt.

Zukünftig wird die App nur noch im Abo-Modell angeboten. Pixelmator Photo kostet jetzt monatlich 5,49 Euro oder pro Jahr 26,99 Euro. Zusätzlich wird Pixelmator Photo auch für den Mac erscheinen. Sobald die Mac-Version erschienen ist, wird sich auch der Preis für das monatliche Abo erhöhen. Frühbucher profitieren also, wenn sie sich jetzt für ein Abo entscheiden.

Derzeit gibt es übrigens noch einen Lifetime-Kauf für 54,99 Euro.

Abo Abo Trallalla

Von Entwicklern werden immer ähnliche Gründe angeführt, warum man auf ein Abo-Modell setzt. Die Entwicklung und Weiterentwicklung kostet Zeit und damit auch Geld. Mit einem Einmalkauf kann man sich langfristig nicht finanzieren usw. Zudem sind regelmäßige Einnahmen durch Abonnements berechenbarer und sorgen für mehr Stabilität. Ich kann das alles nachvollziehen, nur für sehr viele Nutzer sind solche Modelle einfach nicht praktikabel.

Für Gelegenheitsnutzer lohnt sich ein Abo einfach nicht und für Vielnutzer nur unter bestimmten Bedingungen. Sollte das für mich die App sein, die im Rahmen meines Interesses alle Bedürfnisse befriedigt, dann lohnt sich so ein Abo auf jeden Fall. Brauche ich dazu aber noch andere Apps, dann wird das mit dem Abo schon schwierig.

Nutze ich Apps im Abo beruflich, dann sieht das schon wieder ganz anders aus. Dann sind das für mich Werkzeuge, mit denen ich Geld verdiene. Und ich glaube, in diese Richtung geht es immer mehr.

Ach komm, ein Abo geht noch.

Wir leben zunehmend im Abo-Internet. Da findet man z. B. einen interessanten Artikel im Netz und schwups, Plus-Artikel eines Online-Mediums – ohne Abo keine Chance. Dein Liebslingspodcast veröffentlicht für dich interessante Zusatzinhalte nur noch hinter einer Zahlschranke, die Fragmentierung der Streamingdienste verlangt auch viel von dir ab, denn mit einem Dienst kommt man ja gefühlt nicht wirklich aus und Software will jetzt auch zunehmend abonniert werden.

Daran ist nichts verwerflich, denn Entwickler und Inhalteanbieter müssen auch von etwas leben.

Fraglich ist nur, wie viel Geld bin ich bereit für all das auszugeben? Natürlich nicht repräsentativ, aber ich höre und lese immer das sich die meisten ein strenges Limit für Abonnements auferlegen. Ich gehöre auf jeden Fall dazu. Das scheint auch gar nicht so abwegig zu sein, betrachtet man mal die Entwicklung auf dem Video-Streaming-Markt. Früher war ich Abonnent von Netflix, Prime Video und Disney +. Heute habe ich keinen Dienst mehr dauerhaft abonniert. Ich buche nur noch nach Bedarf, wenn mich eine Serie interessiert.

Ich weiß nicht wo das alles hinführen soll, aber ich bin da wirklich zwiegespalten. Auf der einen Seite muss es selbstverständlich sein, dass Entwickler und Medienschaffende von ihrer Arbeit leben können. Auf der anderen Seite finde ich Abo-Modelle schlimm. Den sozialen Aspekt habe ich dabei noch gar nicht betrachtet. Menschen mit geringen finanziellen Ressourcen werden zunehmend ausgeschlossen – nicht nur soziokulturell sondern auch zunehmend aus dem Internet. Geld für eine Software zu sparen ist wahrscheinlich eher zu bewältigen als monatlich Abonnements zu bedienen.

Pixelmator Photo ist nur ein Beispiel von vielen, von daher bezieht sich meine Kritik nicht direkt auf die Entscheidung der Entwickler für ein Abo-Modell.

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Kostenloser Streamingdienst: Amazon Freevee startet in Deutschland https://textasylum.de/kostenloser-streamingdienst-amazon-freevee-startet-in-deutschland/ https://textasylum.de/kostenloser-streamingdienst-amazon-freevee-startet-in-deutschland/#respond Thu, 04 Aug 2022 20:49:20 +0000 https://textasylum.de/?p=806 Erst vor wenigen Tagen gab Amazon bekannt, die Gebühren für Prime und Prime-Video zu erhöhen. Ab September müssen Kunden tiefer in die Tasche greifen. Prime im Jahresabonnement kostet zukünftig 89,90 Euro statt zuvor 69 Euro. Bei monatlicher Zahlung erhöht sich der Preis von 7.99 Euro auf 8,99 Euro.

Freevee

Mit dem werbefinanzierten Service Freevee erweitert Amazon nun sein Streamingangebot. Filme, Serien und 24/7 live channels können ohne zusätzliche Kosten geschaut werden, allerdings mit Werbeunterbrechungen.

Freevee lässt sich, wie Prime Video auch, auf den unterschiedlichsten Geräten nutzen. Angefangen vom Fire-TV bis hin zur Playstation. Auch über die Prime-Video-App ist das werbefinanzierte Programm abrufbar. In Deutschland momentan wohl der einzige Weg, da es die eigene Freevee-App für Apple und Android vorerst nur für den US-Markt gibt. Da dürfte Amazon demnächst wohl noch nachbesseren.

Wie nervig sind die Werbeunterbrechungen?

Für mich ist Werbung grundsätzlich nervig. Derzeit bekommt man pro 30 Minuten zwei Werbeclips von je 30 Sekunden Länge angezeigt. Das ist weitaus weniger Werbung als im linearen Fernsehen. Allerdings ist die Bereitschaft in Deutschland, Werbung in Streamingdiensten zu akzeptieren, eher gering. Trotzdem finde ich, als einer der Werbung wirklich verabscheut, das Angebot gar nicht mal so ganz falsch.

Was für eine Fügung

Ich zahle seit sehr vielen Jahren Prime. Eingestiegen bin ich mit jährlich 49 Euro. Den Sprung auf 69 Euro habe ich noch mitgemacht, aber nun 89.90 Euro? Ich bestelle selten Artikel unter 30 Euro bei Amazon und zahle dann auch keine Liefergebühr. Lieferung am nächsten Tag klappt auch eher selten und letztendlich brauche ich das auch nicht. Prime-Video war eigentlich immer der Grund noch dabei zu bleiben, aber so wirklich tolle Filme und Serien habe ich immer weniger gefunden. Das ist natürlich Geschmackssache. Von daher habe ich mein Prime-Abonnement gekündigt.

Persönlich bin ich dazu über gegangen Streamingdienste nicht dauerhaft zu abonnieren. Ich buche immer nur bei Bedarf, wenn mich Serien interessieren. So bin ich viel flexibler und an keinen Dienst gebunden. Und Freevee ist eine nette Dreingabe, sofern ich einen guten Tag habe um Werbung zu ertragen.

Zombies Never Die

Tja, eigentlich sind wir doch alle weg vom Fernsehen wegen der Werbung und der Linearität des Mediums. Nun kommt das alles wieder, im neuen Gewand. Netflix, Disney und Co planen auch solche Angebote. Und bei der ganzen Fragmentierung des Streaming-Marktes sind wir als Konsumenten eigentlich die Dummen. Alle Streamingdienste dauerhaft zu abonnieren kann wirklich ins Geld gehen. Von daher wird man vielleicht den einen oder anderen Dienst, der gerade für einen nicht so wichtig ist, mit Werbung schauen.

Immerhin gibt es im Gegensatz zum linearen Fernsehen die Möglichkeit sich durch ein Abonnement von der Werbung zu befreien. Fragt sich nur, wie lange das noch möglich sein wird.

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Kilohearts Essentials: Trance Gate und vieles mehr – kostenlos! https://textasylum.de/kilohearts-essentials-trancegate-und-vieles-mehr-kostenlos/ https://textasylum.de/kilohearts-essentials-trancegate-und-vieles-mehr-kostenlos/#respond Wed, 27 Jul 2022 16:22:38 +0000 https://textasylum.de/?p=789 Kilohearts Essentials ist eine kostenlose Sammlung nützlicher Effekte, die als normale VST-Plugins in der DAW oder als Snapins geladen werden können.

Das Bundle besteht aus 30 Plugins. Auch das beliebte Trance Gate ist mit dabei.

Die Effekt-Plugins stehen für Windows und Mac (M1 Native wird unterstützt) als VST 2, VST 3 und AAX im 64-bit-Format zur Verfügung.

Alle Plugins im Bundle:

3-Band EQ, Chorus, Delay, Gain, Limiter, Stereo, Bitcrush, Comb Filter, Compressor, Distortion, Dynamics, Ensemble, Filter, Flanger, Dormant Filter, Frequency Shifter, Gate, Haas, Ladder Filter, Nonlinear Filter, Phase Distortion, Phaser, Pitch Shifter, Resonator, Reverb, Reverser, Ring Mod, Tape Stop, Trance Gate, Transient Shaper.

Für den Download muss man seine Mailadresse angeben und bekommt dann eine Nachricht mit dem Downloadlink.

Kilohearts baut wirklich verdammt gute VST-Plugins und die kostenlose Sammlung an Effekt-Plugins hat es wirklich in sich.

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Sei doch erst mal Musiker und nicht gleich Producer https://textasylum.de/sei-doch-erst-mal-musiker-und-nicht-gleich-producer/ https://textasylum.de/sei-doch-erst-mal-musiker-und-nicht-gleich-producer/#respond Tue, 12 Jul 2022 17:46:59 +0000 https://textasylum.de/?p=772 Auf YouTube stolperte ich über ein Video von mredrollo. Am Anfang stellt er die Frage: „Würdest du dich als Musikproduzent oder Musiker bezeichnen?“

Grob umrissen geht es in diesem YouTube-Video darum, dass der Fokus immer mehr auf das Produzieren vom Musik ausgerichtet wird und weniger auf das Musik machen. Die Fokussierung auf den technischen Hintergrund (welcher EQ, welcher Compressor, welches Plugin) erstickt letztendlich die Kreativität und dem kann ich nur zustimmen.

Wenn man sich die zahlreichen YouTube-Kanäle zum Thema anschaut, dann wird fast täglich der heiße Scheiß aus dem Universum der Hard- und Softwareproduzenten vorgestellt. Hinzu kommen Kanäle, die dir anhand einer großen Auswahl an Kompressoren, Equalizern, Effekt-Plugins und mehr erklären wie dein Mix besser klingt.

Nicht falsch verstehen, ich schreibe hier auch über VST-Plugins und Hardware, aber ich kann den Grundgedanken von mredrollo gut nachvollziehen.

Mir ging es damals auch mal so. Schon nach den ersten Bars eines Tracks kümmerte ich mich immer um den geilen Klang – Kompressor A, B, C, EQ 1, 2, 3 usw. Dabei verliert man sich in der Technik und das eigentliche, Musik zu machen, besser zu werden, rückt in den Hintergrund.

Letztendlich erlernt man das Produzieren durch Musik machen. Wenn man sich vorher schon zahlreiche Produktionstipps reinzieht, meist über YouTube-Kanäle, die von Herstellen gut mit Hard- und Software (Werbemittel) ausgestattet werden, dann kann die Kreativität darunter leiden.

Ich schaue mir auch gern neuen, heißen Kram an. Das ist auch nicht kontraproduktiv, wenn man sich in erster Linie als Musiker versteht und nicht als Produzent. Sieht man sich allerdings als Produzent, dann ist YouTube eine gigantische, werbefinanzierte Plugin-Fundgrube in diesem Bereich – egal ob man das wirklich braucht oder nicht. Kleiner Tipp, meistens braucht man das nicht.

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