FabFilter Pro-Q3

FabFilter Pro-Q3

30 Tage Demo von FabFilter Pro-Q3

Wer sich mit dem Produzieren von Musik beschäftigt, egal ob professionell oder semiprofessionell, dem dürfte der Name FabFilter sicherlich ein Begriff sein. Die hochwertigen Effekt-PlugIns werden in der Musiker-Gemeinde sehr geschätzt und das nicht ohne Grund.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das Equalizer-PlugIn von FabFilter nie genutzt habe. Das lag daran, dass hier einen ganzen Zoo an hochwertigen EQ-PlugIns habe und auch nutze.

Vor einigen Tagen habe ich mir mal die Demo des Pro-Q3 heruntergeladen. Die kann man 30 Tage lang testen und ich bin wirklich beeindruckt.

Highlights

Highlights sind für mich der Brickwall-Filter, der dynamische Equalizer und der Spectrum Grab Modus. Zudem lässt sich der EQ in den Vollbildmodus schalten.

Der Pro-Q3 verfügt über 24 frei einstellbare Bänder und neun unterschiedliche Filtermodi (Bell, Notch, High/Low Shelf, High/Low Cut, Band Pass, Tilt Shelf, Flat Tilt).

PlugIns, die echter Audio-Hardware nachempfunden werden, kommen meist mit festgelegten Bändern und da kann es hier und da mal an Bändern fehlen.

Spectrum Analyzer

Auch die Visualisierungen mit dem Spectrum Analyzer sind einfach klasse. Es gibt zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. Spannend finde ich, dass man das anliegende Audiosignal sowohl vor als auch nach der Bearbeitung mit dem EQ sehen kann. Diese Ansicht lässt sich auch konfigurieren. Entweder schaltet man beides ab oder wählt zwischen: nur vor der Bearbeitung, nur nach der Bearbeitung, keine Visualisierung oder eben beide zusammen. Das finde ich persönlich sehr praktisch.

Spectrum Grab

Anliegende Signale werden mit der Funktion Spectrum Grab in Echtzeit analysiert und Peaks markiert. So lassen sich resonierende Frequenzen schnell erfassen. Zudem lassen sich die Peaks mit der Maus im Live-Betrieb greifen (grab) und verändern. Echt top.

Dynamische EQ-Funktion

Die dynamische EQ-Funktion finde ich sehr spannend. Bestimmte Frequenzen werden nur dann bearbeitet, wenn sie einen gewissen Threshold erreichen. Man kann sich das wie ein Multiband-Kompressor vorstellen, nur das in diesem Fall das eingestellte Band des Equalizers greift. Das ist unheimlich praktisch, da alle anderen Bänder von der Einstellung unberührt bleiben. Der Threshold wird automatisch gewählt. Bei Bedarf lässt er sich aber auch manuell einstellen.

Schlusswort

Der FabFilter Pro-Q3 kann noch sehr viel mehr als von mir beschrieben. Das PlugIn wird oft als Schweizer Taschenmesser unter den Equalizern bezeichnet – zurecht. Allein Klang, Handhabung und Flexibilität sind für mich ein Kaufargument – im Prinzip ein „Must-have“.

Und hier ein YouTube Video, in dem der Einsatz des FabFilter Pro-Q3 anschaulich gezeigt wird.

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Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=sl0BQGbwx7I
Link zum Kanal: https://www.youtube.com/user/PaulMarxMedia

Andreas

Nicht mehr so ganz knackig, Audiofreak, ehemaliger Mailbox- und Forenbetreiber.

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